Kaufberatung Rasenmäher ... Honda, Sabo, AL-KO ... was kann, was sollte man ...

  • Hallo Ihr Lieben,


    nach drei Tagen verzweifelter Suche im Internet suche ich Euren Rat. Der erste Rasenmäherkauf meinen Lebens steht an.Wir haben ca. 550 m² Rasenfläche und es soll ein Benzinrasenmäher werden. Ein Discounterschnäppchen soll es nicht werden, hier kauft man doppelt... :-x Aber mehr als 1.000 € sind in der Bauherrenkasse nicht auffindbar ... :oops:


    > Welche Marke (Sabo | Honda | Toro | Husqvarna | John Deere) bietet Eurer Meinung nach das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung?


    > Über John Deere Rasenmäher zum Schieben finde ich kaum Infos. Hat Ihr entsprechende Erfahrungen? Sind die Geräte baugleich zu Sabo?


    > Jeder Hersteller hat andere Ansichten zum Thema Schnittbreite und Radantrieb. Welche Schnittbreite würdet Ihr an meiner Stelle wählen? Das Grundstück ist ca. 12,4 m Breit und 45 m lang und topfeben.


    Vielen herzlichen Dank für Eure Ideen, Anstöße, Gedanken, Nachrichten, Bekehrungen ....


    Liebe Grüße


    Claus

  • Grüße Dich Claus, willkommen im Forum.


    Bei der Frage welche Marke die jenige welche sein soll, scheiden sich bekanntlich die Geister. Die Marken die du aufzählst gehören alle zu den Top-Marken und ich möchte behaupten das du bei jedem dieser Hersteller fündig werden würdest. Der Japaner Kaaz baut übrigens auch sehr gute Rasenmäher, solltest du dir ebenfalls mal angucken.


    Für mich sind folgende Punkte wichtig beim Rasenmäher: Gutes Handling, größtmögliche Schnittbreite, Fahrantrieb mit mehreren Schaltstufen, Aludruckgussgehäuse, zentrale Schnitthöhenverstellung, ein Motor der ausreichend Leistung bringt und ein gutes Auffangverhalten.


    Direkt einen Rasenmäher kann ich dir nun nicht empfehlen ich würde dich eher dazu drängen dir ein oder zwei Motorgeräte-Händler zu suchen die Profi-Rasenmäher im Programm haben. Eine direkte Beratung des Händlers wäre hier empfehlenswert. Ausserdem kannst du dir im Laden ein viel besseres Bild von dem Gerät machen und das Teil auch mal anfassen und durch den Laden schieben (wenn der Händler gut ist hat er in Ladennähe eine Testfläche).


    Wenn ich es richtig gelesen habe habt ihr neu gebaut? Hast du evtl. schon über einen Rasenroboter nachgedacht? Würde sich bei einem schönen neu angelegten Rasen auch anbieten. Das ist eine nette Alternative zum Benziner.


    Gruß
    Sylvester

  • Wie KFH bereits schrieb ist Sabo top. Meine Schwiegereltern haben ihren letzten, den sie über 20 Jahre nutzten, gegen ein neues Modell ausgetauscht und schwören nach wie vor auf die Rasenmäher. Der Alte läuft übrigens immer noch, die sind "fast" unkaputtbar.


    Ich selber habe einen Chinaböller von Weibang Type WB 536 SB AL V 10. :thumbup:
    Für einen Chinesen ist der sehr gut verarbeitet.
    - 53 cm Schnittbreite
    - Alu-Gehäuse
    - Einzelrad Höhenverstellung
    - 7-Gang Fahrantrieb
    - Kugelgelagerte Räder
    - großer 70 ltr. Fangsack
    - top Schnittgutaufnahme (Der Mäher macht den Fangkorb bis zum Rand voll, bis nichts mehr rein passt.)
    - Prallbock + seitlichen Verschleißschutz
    - 6 PS B&S Motor


    Mit dem Hobel mähen wir nun seit 4 Jahren und haben noch keinen Ausfall gehabt. Obwohl der Mäher aus China kommt kann ich sagen das er durch die gute Verarbeitung den Profi-Geräten in nichts nachsteht. Muss also nicht immer eine "Top-Marke" sein. ^^


  • Da hat der kleine gelbe Mann bei Weibang auch sehr lange auf einen Sabo geschaut :D
    Riemenführung,Deck usw.
    Nur mit der Quali des Getriebes hat sein Zulieferer nichts an Sabo abgeschaut.
    Und der Herr Wegener läßt sich die ET sehr gut vergüten.
    Das Aludeck bringt beim Schrotti aber noch etwas,schön schwer.

  • Hallo Zusammen,


    vielen herzlichen Dank für Eure schnellen Antworten. Komme leider erst heute wieder dazu zu schreiben ...


    Bei Weibang habe ich auch schon vorbeigeschaut. Die Eckwerte stimmen aber ob diese nicht nur auf dem "Papier" stehen... Ich habe im Netz stunden verbracht und immer bei den "Chinaböllern" ist eine extrem Streuung zu verzeichnen. Sicherlich mag es Exemplare geben die ohne Probleme sind und wenn es dann noch Ersatzteile gibt ...


    Bei unserer Gartengröße 550 m² ist eine Schnittbreite irgendwo zwischen 40 und 45 cm anzusiedeln. Jenachdem wen man fragt und wo man nachschaut. Bei einem "Stückle" würde ich auch zu einer noch breiteren Schnittbreite tendieren aber im Garten braucht man halt immer noch eine gewisse Wendigkeit. Von daher Danke Uwe für den Tipp mit dem 43 A Economy aus dem Hause Sabo .... Mittlerweile habe ich auch herausgefunden, dass der Johen Deere R43S baugleich mit dem 43 A Economy von Sabo ist. Ob es irgendwelche Qualitätsunterschiede gibt weiß ich nicht.


    Dann wollte ich noch nachhaken, ob ihr Bedenken wegen dem Briggs & Stratton Motor habt. Auch hier kann man im Internet auf viele Horrorgeschichten stoßen. Allerdings wurde des öfteren auch das Gerät falsch gekippt. Was meint Ihr?


    Liebe Grüße in die Runde & Danke für Eure Begleitung !

  • Hallo. Ich habe für unseren Rasen (ca. 300 m²) ebenfalls einen Sabo, ich glaube der Type heißt 47-4. Ich bin mit dem Rasenmäher sehr zufrieden. Der Motor ist auch von Briggs Stratton und bisher hat er gute Arbeit geleistet. Ist Briggs nicht sowieso auf fast jedem motorbetriebenen Gerät verbaut? Bei uns in der Nachbarschaft gibt es kaum ein Rasenmäher wo dieser Motor nicht drauf wäre.


    Du sagst das der Sabo mit dem John Deere baugleich wäre. Ich habe mal gehört das Sabo ein Tochterunternehmen von John Deere ist. Ich weiß aber nicht ob das zu 100% stimmt.

  • Bei Weibang habe ich auch schon vorbeigeschaut. Die Eckwerte stimmen aber ob diese nicht nur auf dem "Papier" stehen... Ich habe im Netz stunden verbracht und immer bei den "Chinaböllern" ist eine extrem Streuung zu verzeichnen. Sicherlich mag es Exemplare geben die ohne Probleme sind und wenn es dann noch Ersatzteile gibt ...


    Du darfst in dem Fall den Weibang nicht mit dem 0815 Chinesen vergleichen, den es für 250€ im Baumarkt zu kaufen gibt. Der Billig-Chinese hat einen China-Motor drauf, ein dünnes Mähgehäuse aus Blech, spidellige Achsen, usw. Der Weibang ist sehr robust und von der Verarbeitung top. Der WB 536 lag damals bei 950€ und gehört somit nicht zu den Low-Budget-Geräten.



    Dann wollte ich noch nachhaken, ob ihr Bedenken wegen dem Briggs & Stratton Motor habt. Auch hier kann man im Internet auf viele Horrorgeschichten stoßen. Allerdings wurde des öfteren auch das Gerät falsch gekippt. Was meint Ihr?


    Bei Briggs & Stratton solltest du keine Bedenken haben. Die produzieren jährlich ca. 10 Millionen Motoren, dass bei der Anzahl an Motoren die heute im Umlauf sind mal welche Streiken oder ihren Dienst nicht so verrichten wie sie sollen ist ganz normal und meiner Meinung nach kein Grund zur Sorge.



    Zitat von RegEdit

    Du sagst das der Sabo mit dem John Deere baugleich wäre. Ich habe mal gehört das Sabo ein Tochterunternehmen von John Deere ist. Ich weiß aber nicht ob das zu 100% stimmt.


    Ganz Recht, Sabo gehört seit 1991 zu John Deere. Das kann man hier z.B nachlesen SABO A John Deere Company

  • Grüße in die Runde.
    Otti, falls du das hier irgendwann mal lesen solltest... WAS ist es jetzt geworden? Schaf, Kuh oder doch ein Rasenmäher?
    Ein kleiner Abschlussbericht wäre nett gewesen. :?

  • Will mal meinen Senf dazugeben, weil ich letztes jahr dieselbe Entscheidung hatte, wer, was, Preis? Nachdem ich mich zuerst mit WOLF beschäftigte , bin ich schlauer geworden...und mißtrauischer. Das ist nicht mehr der alte Wolf, der mal einer der TopMarken war. MTD und China lassen grüßen. Honda sind bestimmt sehr gut, aber unter 1000 E haben die Teile mich nicht angesprochen. Dann kam Sabo. Alles rauszufinden, war eine Ochsentour und nur für Leute, die das Internet total abgrasen,.Dann weiß man, daß zwar Gummersbach noch steht, aber da mischt John Deere die Karten. Das geht los, daß es nur ungern Auskünfte gibt, man will den Fachhandel stützen. Aber da ist es mau mit d Thekenpersonal. Trotzdem habe ich bei Gebraucht zugeschlagen, einen Grünen aus der Profiline. Die neuen Generationen mit Subaru, Briggs und OHC wären es bestimmt nicht geworden.
    Nr. 1 ist nach meinen Recherchen AS, da gibts wohl kaum was besseres.Viking, Honda und Sabo nehme ich noch auf in die Auswahlliste. Kommt auf die Beanspruchung an, für 200 qm tuts auch ein Baumarktler.Sonst nicht, ist meine Meinung. Ja, und 20 Jahre sollen sie ja auch halten.

  • Das ist definitiv so, wer billig kauft, kauft in den meisten Fällen 2 mal und die guten Marken bzw. die wir früher als gut erachteten sind schon lange nicht mehr das was uns deren Ruf suggeriert. Bei uns in der Region war vor 20 Jahren der Stiga Villa und der Park das Nonplusultra, in einem Nachbardorf haben die Leute sogar einen Club gegründet (Stigaenten Club :D ) und auf den Dingern Ausflüge veranstaltet. Das wäre heute undenkbar, denn Stiga ist nicht mehr das was es mal war und hat in der Qualität ordentlich Federn gelassen.


    Die Toros sind noch ganz anständig, auch wenn sie der Ami zusammen geklöppelt hat.

  • Hallo zusammen,


    ich habe mich extra für diese Kaufberatung bei euch registriert und möchte mich auch gleich entschuldigen. Solche Kaufberatungen dürft ihr "alten Hasen" hier bestimmt häufig benatworten, aber ich bin so erschlagen vom Angebot an Rasenmähern in unterschiedlichster Preisklasse, dass ich echt keinen Plan habe, was ich kaufen soll.
    Unser alter Solo 548R hat sein Zenit überschritten. Wir hatten ihn etwa 15 Jahr im Betrieb und ich hab ihn schon vom Schwiegervater übernommen, so dass er ganz gut gehalten hat. Mit besserer Pflege (ich gelobe Besserung) vielleicht sogar noch etwas länger. Nun braucht es aber besser heute als morgen einen neuen Mäher. Neben vielen kleinen Wehwehchen ist das Stahlgehäuse vollkommen durchgegammelt.


    Zu den Eckdaten: Benzinmäher. Die Rasenfläche beträgt ca. 800m². Der alte Solo hatte eine Schnittbreite von 51cm, die der neue Mäher auch mindestens mitbringen sollte, gerne mehr. Einen Antrieb sollte er haben. Und das Gehäuse langlebig und rostfrei, also Kunststoff oder Alu (ist da irgenwas vorzuziehen?). Fangkorb, Mulchen muss er nicht können, wäre aber schön, wenn man das vielleicht nachrüsten könnte (wer weiß was kommt). E-Starter braucht es nicht (keine Lust auf leere Batterien). Und eine gute Ersatzteilversorgung ist wichtig (für unseren Solo bekomme ich auch heute noch alles).


    Mich erschlägt das Angebot und dazu die Preisspanne. Ich sehe zwar manchmal die Unterschiede, aber manchmal kann ich halt nicht erkennen, warum der eine Mäher nun das Doppelte wie der andere kostet.


    Was will ich ausgeben ... hm ... ich sag mal so: Ab 500,- oder 600,- EUR wäre schön, aber ich wäre auch bereit, bis 1.000,- oder 1.200,- EUR auszugeben, wenn ich dafür auch das deutlich bessere Gerät bekomme.


    Ihr merkt, ich hab nicht wirklich viel Ahnung. Manchmal denke ich, der Solo - jetzt AL-KO - Mäher hat so lange gehalten, nehme ich wieder einen um 500,- EUR. Auch baut Makita doch ganz vernünfige (Elektro-) Werkzeuge. Vielleicht sind deren Rasenmäher in der 500,- EUR Klasse auch ganz gut?


    Oder ein hochpreisigeres Gerät? Honda soll ganz gut sein (nur Hörensagen). Da habe ich mich mal umgeschaut und die HRX 537 HY und Honda HRX 537 VY gefunden. Um 1200,- EUR (mehr geht wirklich nicht). Das Kunststoffgehäuse sagt mir zu. Lohnt sich ein Honda Select Drive? Falls ja, warum ist der VY dann teurer als der HY ohne Select Drive? Oder nur Spielkram, der kaputt gehen kann?


    In meinem paar Minuten in diesem Forum habe ich gelesen, dass Sabo ganz vernünftig sein soll (kannte ich bis eben tatsächlich nicht). Wenn ich auf deren Webseite gehe, wären beispielsweise der Sabo 54-VARIO mit Alu-Gehäuse finanziell gerade noch drin. Sollte man Sabo dem Honda vorziehen? Warum?


    Wenn ich aber sehe, dass ich auch zwei AL-KO um 600,- EUR dafür bekommen könnte, frage ich mich, sind die wirklich so gut? Bzw. halten sie so lange wie zwei AL-KO 600,- EUR Mäher? Kommt rüber, was ich ausdrücken will? Ich weiß, er billig kauft, kauft häufig doppelt und nicht ist schlimmer als schlechtes Werkzeug. Welches Wort drückt es am besten aus .... Ich suche den für mich sinnvollsten Rasenmäher und möchte das Richtige kaufen. Lieber einmal Augen zu beim Bezahlen des teuren Mähers und dann über Jahre Spaß am guten Werkzeug, aber auch kein Zähneknirschen, weil Geld verschleudert wurde ;)


    Könnt ihr mir ein bisschen unter die Arme greifen? Macht es sinn, einen 1200,- EUR Honda oder Sabo zu kaufen und falls ja welchen? Oder sollte ich lieber was um 600,- EUR kaufen und wenn der durch ist, halt wieder einen um 600,- EUR? Und welchen?


    Vielen Dank im Voraus!!

  • Guten Morgen dischu, willkommen im Forum.


    Tut mir leid, dass ich jetzt erst auf deinen Post reagiere. Aber momentan ist die Zeit mal wieder mehr als knapp. :/


    Wie du ja schon gesehen hast sind unsere Mitglieder "Sabo belastet", wundert mich das Uwe noch nichts dazu geschrieben hat, er ist eigentlich der mit dem Sabo-Tattoo auf dem Hintern.
    Das hat aber auch seinen Grund. Du bekommst bei Sabo von bis, für die unterschiedlichsten Anwendungen. Sie sind sehr langlebig, du hast vernünftige Qualität ( Sabo ist ein Tochterunternehmen der John Deere Gruppe) und die Ersatzteilversorgung ist ebenfalls sehr gut.


    Wenn ich deine Angaben analysiere, wäre der Sabo 47-A Economy evtl. was für dich.


    Daten:
    - Empfohlene Fläche: bis zu 1400 m²
    - Schnittbreite: 47 cm
    - Sackvolumen: 65 Liter
    - mit Radantrieb
    - zentrale Schnitthöhenverstellung
    - Umrüstung auf Mulcher ist möglich (BSA626)
    - Räder kugelgelagert
    - Aluminium-Chassis (mit 15 Jahren Garantie)


    Sabo UVP: 1109,00€
    Wobei man mit dem Händler über den Preis noch sprechen kann.


    Ich glaube das wäre ein Rasenmäher mit dem du schon zufrieden sein könntest.
    Meine Schwiegereltern haben sich einen Ähnlichen gekauft, nur mit 43 cm Schnittbreite und die sind total begeistert, wobei deren alter Mäher, ebenfalls ein Sabo, nach knapp 30 Jahren auch noch läuft.


    Hier mal der Sabo-Katalog


    Meine Empfehlung ersetzt aber nicht den Gang zum Fachhändler. Such dir einen Motoristen in deiner Nähe, der bestenfalls auch Sabo im Programm hat, lass dich dort noch mal, unabhängig von unserem Forum, beraten und nimm die Geräte dort in die Hand und lasse sie dir vorführen. Schreiben kann man viel, aber der eigene Eindruck und das Empfinden sollte nachher die Kaufentscheidung prägen. Honda und Viking kann man theoretisch auch noch anschauen.


    Und lass die Finger von den China-Böllern wie Einhell, Güde, Blisar, Zipper oder die billigen Baumarktmäher. Damit ärgert man sich mehr rum als das man Freude an den Dingern hätte.


    Freu mich auf dein Feedback und bin gespannt für was du dich letztendlich entscheidest.


    Gruß

  • Bei Uwe gibts den dafür:
    http://www.hanusa-gartentechni…f/de_DE/?ObjectID=2695574

  • Hallo,


    vielen Dank für eure Antworten! Bitte mehr davon! :)


    Ich hätte gerne einen variablen Antrieb und denke daher an den SABO 47-VARIO (920,- EUR) oder SABO 54-VARIO (1224,- EUR).
    Alternativ Honda HRX 537 HY oder HRX 537 VY ... obwohl die preislich bis auf den 47-VARIO ganz hat am Preislimit sind.
    Gefühlt hat der Honda viel Schnick-Schnack und Kunststoff, der SABO dagegen mehr .... na mehr unkaputtbares Männerspielzeug. Schwer zu beschreiben ;)
    Welchen von diesen würdet ihr wählen?


    Zwei Fragen noch:


    Ich habe aktuell bei meinem alten SOLO Mäher eine Schnittbreite von 51cm. Kleiner möchte ich eigentlich nicht. Bei ca. 800m² Rasen habe ich laut den Angaben der Hersteller ja eher einen kleinen bis mittleren Rasen zu mähen und die Mäher > 50cm Schnittbreite sind für Rasenflächen > 2000m² angegeben.
    Schieße ich mit Kanonen auf Spatzen? Eigentlich wollte ich wieder mindestens 51cm Schnittbreite. Was sagt ihr dazu?


    Motorleistung. Kann mir das mal einer erklären? Die genannten SABO haben "nur" 2,4kW, ob nun bei 47cm oder 54cm Schnittbreite. Ist das nicht zu wenig? Gerade bei 54cm Schnittbreite und wenn man mal aus dem Urlaub kommt und der Rasen zwei Wochen nicht gemäht wurde?
    Unser alter Solo (B&S) hat 3,8kW und "hustet" schon mal kurz bei ganz hohem Gras. Ein Kollege hat einen - Achtung - BRAST Mäher (mit dem er übrigens echt zufrieden ist und der rund 1000,- EUR weniger kostet), der hat gar 4,4kW (ebenfalls B&S).
    Mache ich mir da zu Unrecht Gedanken und werde auch mit dem 2,4kW SABO B&S Motor bei 54cm Schnittbreite keine Probleme bekommen? Oder ist der Motor total am Limit? Warum protzen gefühlt gerade Billig-Anbieter mit hohen Motor-Leistungen? Unnütz? Falschangaben?


    Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus!

  • Bei den KW Zahlen wird sich nicht an die Richtlinen gehalten.


    "Die Messung der Rasenmäher-Leistung wurde entsprechend den Testverfahren der Society of Automotive Engineers (SAE) J1349 umgestellt. Sie erfolgt nun mit angebautem Luftfilter und Auspuff bei 3600 U/min. Den Wert, den man erhält, bezeichnet man als Motorleistung (Nettoleistung), da der Motor sich bei der Messung im betriebsnahen Zustand befindet, so dass unter diesen standardisierten Bedingungen keine weiteren Komponenten die Motorleistung mehr beeinflussen können.
    Die Geräteleistung bezeichnet heute den Wert, mit der das Gerät ausgeliefert wird. Hier ist es wichtig zu wissen, dass z. B. ein Rasenmäher in Abhängigkeit von der Schnittbreite nur eine Schallleistung von z. B. 98 dBA erreichen darf. Diese Schallleistung wird jedoch schon bei einer Drehzahl von z. B. 2900 U/min. erreicht. Die Leistung, die bei dieser Drehzahl erreicht wird, ist die Geräteleistung."


    Das ist schon seit Jahren Pflicht zur Angabe in den Prospekten.
    Mein Briggs zu Hause hat die volle Motorleistung :whistling:

  • Hallo Uwe,


    bedeutet, wenn SABO beim 54-VARIO schreibt Motor / Geräteleistung kW / Drehzahl U/min: 4-Takt / 2,4 / 2.800, dann wurde hier höchstwahrscheinlich an die Richtlinien gehalten.
    Und wenn bei dem billigen Brest Mäher steht Leistung: 4,4kW (6PS) bei Nenndrehzahl 2.700U/min, dann wurde sich - höchstwahrscheinlich und ohne es belegen zu können - nicht an die Richtlinien gehalten, wie auch immer ... Ohne Luftfilter, Auspuff, andere Drehzahl ... egal. Zumindest wird der Billig-Mäher - höchstwahrscheinlich - in Wirklichkeit nicht mit dem deutlich größeren oder gar besseren Motor ausgestattet sein. Richtig verstanden?


    Oder im Umkehrschluss, was ja für mich viel wichtiger ist:
    Wenn SABO den 54-VARIO mit diesem Motor ausstattet, dann passt das und ich brauche mir - auch bei 54cm Schnittbreite - keine Sorgen zu machen, untermotorisiert zu sein. Richtig?


    Wenn dem so ist, habe ich mit dem SABO 54-VARIO wohl endlich "meinen" Mäher gefunden, würde nun ein paar Preise vergleichen und einen Händler vor Ort suchen, um das Gerät zu befingern :)

  • Dem kann ich nur zustimmen. Bei einer Schnittbreite von über 50 cm sind die Rasenmäher wirklich wuchtig und eher unhandlich. Ich selbst Mähe mit 53 cm und kleine Ecken oder Winkel lassen sich mit dem Geschoss kaum ausputzen und wenn Sabo schreibt das der Sabo 47-A Economy für bis zu 1400 m² ausgelegt ist, wird das mitunter schon stimmen.


    Ein Mähroboter wäre doch noch eine nette Alternative für deine Fläche? Natürlich passt er nicht ganz in dein Budget aber die Zeitersparnis ist ja das was die Robotergeschichte richtig lohnenswert und interessant macht.


    Im Übrigen habe ich gestern auf der Stihl und Viking Tagung mal mit der Viking 7er Serie (MB 756) über den Platz geschoben... Sehr klobig und machte einen richtig robusten Eindruck. So was massives testet man selten. Der bloße Anblick verriet schon das der Mäher nur für Grobmotoriker gedacht ist. pump