Hallo in die Runde.
Der Neue kommt gleich mit einem massiven Elektrik-Problem daher, hat aber nur laienhafte Kenntnisse diesbezüglich.
Ich hab für ganz kleines Geld einen Husky CT130 überlassen bekommen. Den möcht/muss ich wieder zum Leben erwecken.
Verbaut ist ein B&S 287707/1277-E1/990126ZE
Der Vorbesitzer hatte an der im Laufe der Jahre schon oft geflickten Elektrik die Sicherheitsschalter ausbauen wollen, das Projekt abgebrochen und nu steht die Kiste halt bei mir.
Der Mäher ist ne Zeit gelaufen, die Elektrik machte aber immer wieder Probleme. Übergangswiderstände wegen Korrosion, durchgescheuerte Kabel usw.
Zuletzt hat er die Batterie nicht mehr geladen. Ein Defektes Kabel aus der Lima hatte ich als Übeltäter im Verdacht. Also Abzieher geschweißt, Polrad runter und Kabel instandgesetzt.
Frage Nr 1 lautet: Mit welchem Drehmoment ist die Polradschraube anzuziehen?
Frage Nr 2: Als wie dramatisch ist ein kleiner Ausbruch des Polradmagneten zu bewerten?
Frage Nr 3: Wegen der nicht geladenen Batterie habe ich auf Verdacht den Regler getauscht - ohne Erfolg.
Einige Std Recherche im Netz ließen mich dann herausfinden, wie der Stator zu messen ist. Die Werte waren unplausibel und viel zu hoch. Über 90 A Wechselstrom - die Werte stark schwankend. Anschließend ist mir das Multimeter abgeraucht. Kann ich mit dem neuen Multimeter den Stator auch anders prüfen? Ich hatte da an eine Widerstandsmessung/Prüfen auf Wicklungsdurchgang gedacht -but how to do? Um den einfach auch auf Verdacht zu tauschen, ist der mir mit 80 Euro etwas zu teuer.
Frage Nr 4: Wegen der ganzen zusammengestückelten Kabel, teils auf Masse liegender Kontakte, ins Nivana führende Leitungen etc., habe ich den gesamten Mäher gestrippt.
Leider bevor ich im Netz nachgesehen habe, ob der Schaltplan verfügbar ist. Unüberlegte Kurzschlusshandlung....naja....hätte man cleverer sein können.
Nun ist es ja aber wie es ist... ich hab mir kurzerhand den Schaltplan eines jüngeren CT130 geschnappt (Für mein Modell nicht auftreibbar?) und modifiziert. Mag da mal jemand drüberschauen und auf Plausibilität prüfen?
Zündschl. schaltet wie folgt:
Pos 0 = M-L-G
Pos 1 = B-L + A-Y
Pos 2 = B-L
Pos 3 = B-S-L
Im Original Schaltplan ist die magnetische Schwimmernadel nicht drin. Die auf L abzugreifen ist ok?
Die Sicherheitsschalter existieren nicht mehr. (Der Mäher lief seit Jahren ohne. Ja, der Gefahren bin ich mir bewusst!). Die Schalter habe ich im Plan korrekt gestrichen?
Das Fangsackrelais habe ich ebenfalls gestrichen. Der Relaishalter war noch existent, aber keine Relais gesteckt und auch alle Schalter am Fangsack, sowie der Buzzer defekt oder fehlten.
Überhaupt nicht verstehen/nachzollziehen kann ich die Schaltung der Magnetzündung (M) auf Masse(G). Im Originalplan wird bei Schlüssel auf Pos 0 der Motor quasi auf zwei Arten gleichzeitig abgestellt. 1. Durch das Schloss (hier wird M auf G geschaltet) und 2. durch das Relais. Denn hier schaltet das Relais (da nun spannungslose Spule) den Kontakt 87a, auf dem M ebenfalls anliegt, auf G durch. Warum wird das so verdrahtet? Ist das nicht doppelt gemoppelt?
Noch unverständlicher ist mir aber die Schaltung von M über den PTO Schalter.
Der ja je nach Schaltstellung die Messerkupplung oder eben den Magnetschalter mit L bzw S beaufschlagt.
Wenn nun der PTO auf Stellung Aus den Magneten Kontakt (C-G) schaltet und das Mähwerk durch (B-H) unterbricht, lauft die Magnetzündung (Konatkt A) ins Nirvana.
Wenn der PTO auf Stellung AN den Magnetschalter (Kontakt C-F) unterbricht und damit das Mähwerk (B-E) einschaltet, wird auch die Magnetzündung (A-D) durchgeschaltet und liegt nun an Klemme 87a am Relais an, Was sie ja laut Schaltplan ohnehin tut. Wozu wird die Magnetzündung sowohl direkt, als auch über den PTO auf das Relais gelegt?
Ich freu mich auf Eure Meinungen, Ideen, Ratschläge und Hilfestellungen! Danke!